"L'Homme. Europäische Zeitschrift für Feministische Geschichtswissenschaft" erscheint seit 1990 als erste deutschsprachige Zeitschrift für feministische Geschichtswissenschaft. In Themenheften – etwa zu Körper, Heimarbeit, Citizenship, Glück, Soldaten, Wissen schaffen, Ehe-Geschichten, Emotionen, über whiteness, Alter(n) und Dienstbotinnen bis hin zu Märkten, Ökonomien und Namen, Visuellen Kulturen oder Romantischer Liebe – werden neue Forschungsergebnisse und aktuelle Diskussionen der Frauen- und Geschlechtergeschichte erörtert. Die dabei behandelten Zeiträume erstrecken sich vom Mittelalter bis in die jüngste Vergangenheit. Die seit Gründung der Zeitschrift konsequent eingenommene europäischen Perspektive wird in letzter Zeit durch Hefte mit globalgeschichtlichem Schwerpunkt erweitert.

Zu den Themenbeiträgen kommen Auseinandersetzungen mit theoretischen Fragen und neueste Entwicklungen in den Gender- und Queer Studies sowie Forschungsberichte. Die Zeitschrift beleuchtet in der Rubrik „Aktuelles und Kommentare“ aktuelle politische und gesellschaftliche Debatten: etwa über sexuelle Gewalt, den gender pay gap oder die Bedrohung von Frauenrechten durch illiberale politische Strömungen. Rezensionen beziehen sich auf das Thema des Heftes und berücksichtigen ebenso wichtige Neuerscheinungen. In "L'Homme Extra" erscheinen Texte außerhalb des Schwerpunktes, im "Forum" wird zu Forschungsfragen der Frauen- und Geschlechtergeschichte berichtet, mitunter auch debattiert. Fallweise ergänzen die Rubriken "Im Gespräch" und "Aus den Archiven" die Zeitschrift.

"L'Homme. Z. F. G." versteht sich als Schnittstelle verschiedener Sprach- und Wissenschaftskulturen und trägt dem mit vielfältigen Themen und regionalen Bezügen Rechnung. Neben deutschen werden auch englische Originalbeiträge veröffentlicht, Übersetzungen aus anderen Sprachen – etwa aus dem Italienischen, Französischen, Polnischen – sind uns sehr wichtig.

Alle Beiträge der Zeitschrift und auch die Buchreihe "L'Homme Schriften" werden nach einem streng geregelten Verfahren anonym von ExpertInnen begutachtet (peer reviewed).

Pro L'Homme-Ausgabe wird üblicherweise ein Beitrag auch im Onlinemagazin Eurozine veröffentlicht und ist dort frei zugänglich (Open Access). Generell unterliegen die Beiträge aus „L’Homme. Z. F. G.“ einer einjährigen Schutzfrist und dürfen erst danach in anderen Medien bzw. Open Access publiziert werden (jedoch nicht im Layout des Verlags). Möchten Autor*innen ihren Beitrag unmittelbar nach Erscheinen Open Access veröffentlichen, ist das gegen ein festgesetztes Entgelt an den Verlag möglich.

Inhaltsverzeichnis und Editorial zu den einzelnen Heften sind auf der Website einsehbar.

Die Jahrgänge 1990 bis einschließlich 2015 sind unter https://lhomme-archiv.univie.ac.at/hefte als Digitalisate frei abrufbar.

Begleitet wird die Zeitschrift von der Reihe L'Homme Schriften (bis 2015 auch: L'Homme Archiv).

 

Herausgeberinnen / Editors

Ingrid Bauer, Wien und Salzburg
Anna Becker, Aarhus 
Mineke Bosch, Groningen
Bożena Chołuj, Warschau
Maria Fritsche, Trondheim
Christa Hämmerle, Wien
Gabriella Hauch, Wien
Almut Höfert, Oldenburg
Anelia Kassabova, Sofia
Claudia Kraft, Wien
Ulrike Krampl, Tours
Christina Lutter, Wien
Sandra Maß, Bochum
Claudia Opitz, Basel
Kristina Schulz, Neuchâtel
Xenia von Tippelskirch, Frankfurt am Main
Heidrun Zettelbauer, Graz

 

Wissenschaftlicher Beirat von „L’Homme. Z. F. G.“ / Scientific Board of „L’Homme. Z. F. G.“:

Angiolina Arru/Rom, Sofia Boesch-Gajano/Rom, Susanna Burghartz/Basel, Kathleen Canning/Ann Arbor, Jane Caplan/Oxford, Krassimira Daskalova/Sofia, Barbara Duden/Hannover, Ayşe Durakbaşa/Istanbul, Ute Frevert/Berlin, Ute Gerhard/Bremen, Angela Groppi/Rom, Francisca de Haan/Budapest, Hanna Hacker/Wien, Karen Hagemann/Chapel Hill, Daniela Hammer-Tugendhat/Wien, Karin Hausen/Berlin, Waltraud Heindl/Wien, Dagmar Herzog/New York, Claudia Honegger/Bern, Isabel Hull/Ithaca, Marion Kaplan/New York, Christiane Klapisch-Zuber/Paris, Gudrun-Axeli Knapp/Hannover, Daniela Koleva/Sofia, Margareth Lanzinger/Wien, Brigitte Mazohl/Innsbruck, Hans Medick/Göttingen, Herta Nagl-Docekal/Wien, Kirsti Niskanen/Stockholm, Helga Nowotny/Wien, Karen Offen/Stanford, Michelle Perrot/Paris, Gianna Pomata/Bologna, Helmut Puff/Ann Arbor, Florence Rochefort/Paris, Lyndal Roper/Oxford, Raffaela Sarti/Urbino, Wolfgang Schmale/Wien, Gabriela Signori/Konstanz, Brigitte Studer/Bern, Marja van Tilburg/Groningen, Maria Todorova/Urbana-Champaign, Claudia Ulbrich/Berlin, Kaat Wils/Leuven