„L'Homme. Europäische Zeitschrift für Feministische Geschichtswissenschaft“ (L’Homme Z. F. G.) erscheint seit 1990, wobei die Zeitschrift aktuell von 19 Wissenschaftlerinnen aus neun Ländern herausgegeben wird. Sie versteht sich als Schnittstelle verschiedener Sprach- und Wissenschaftskulturen und trägt dem mit vielfältigen Themen und regionalen Bezügen Rechnung. Neben deutschen werden auch englische Originalbeiträge veröffentlicht; Übersetzungen aus anderen Sprachen – etwa aus dem Italienischen, Französischen, Polnischen – sind uns sehr wichtig. Die seit Gründung der Zeitschrift konsequent eingenommene europäischen Perspektive wird in letzter Zeit durch Hefte mit globalgeschichtlichem Schwerpunkt erweitert.

In den zweimal jährlich erscheinenden Themenheften von „L’Homme. Z. F. G.“ werden neue Forschungsergebnisse und aktuelle Diskussionen der Frauen- und Geschlechtergeschichte erörtert. So zum Beispiel in jüngerer Zeit zu „Auto/Biographie“, „Zeitenschwellen“, „Ökonomien“, „Nach 1989“ und „1914/18 – revisited“, oder zu „Frauenwahlrecht – umstrittenes Erinnern“, „Fluid Feelings“, „Schmerz“ und „Göttinnen“; mittlerweile umfassen die von „L’Homme. Z. F. G.“ behandelten Themenfelder 64 Zeitschriftenbände. Die dabei fokussierten Zeiträume erstrecken sich von der Antike bis in die Gegenwart.
Zu den Themenbeiträgen kommen in jedem Heft Auseinandersetzungen mit theoretischen Fragen der Frauen- und Geschlechtergeschichte und neueste Entwicklungen in den Gender- und Queer Studies sowie Forschungsberichte. Die Zeitschrift beleuchtet in der Rubrik „Aktuelles und Kommentare“ aktuelle politische und gesellschaftliche Debatten, etwa über sexuelle Gewalt, den Gender-Pay-Gap oder die Bedrohung der Rechte von Frauen und sexuellen Minderheiten durch illiberale politische Strömungen. Rezensionen beziehen sich auf das Thema des Heftes, berücksichtigen aber ebenso wichtige Neuerscheinungen im Bereich der Frauen- und Geschlechtergeschichte abseits des Heftthemas. In „L'Homme Extra“ erscheinen Texte außerhalb des Schwerpunktes, im „Forum“ wird zu konkreten Forschungsfragen berichtet, mitunter auch debattiert. Fallweise ergänzen die Rubriken „Im Gespräch“ und „Aus den Archiven“ die Zeitschrift.

Alle Hauptbeiträge der Zeitschrift werden nach einem streng geregelten Verfahren anonym von Expert:innen begutachtet (peer reviewed).

Pro L'Homme-Ausgabe wird üblicherweise ein Beitrag auch im Onlinemagazin Eurozine veröffentlicht und ist dort frei zugänglich (Open Access). Generell unterliegen die Beiträge aus „L’Homme. Z. F. G.“ einer einjährigen Schutzfrist und dürfen erst danach in anderen Medien bzw. Open Access publiziert werden. Möchten Autor:innen ihren Beitrag unmittelbar nach Erscheinen Open Access veröffentlichen, ist das gegen ein festgesetztes Entgelt an den Verlag möglich.

Die Jahrgänge 1990 bis einschließlich 2015 sind unter https://lhomme-archiv.univie.ac.at./hefte/ als Digitalisate frei abrufbar.

Begleitet wird die Zeitschrift von der ebenfalls im peer review Verfahren begutachteten Reihe L'Homme Schriften (bis 2015 auch: L'Homme Archiv).

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Herausgeberinnen / Editors :

Caroline Arni, Basel | Ingrid Bauer, Wien und Salzburg
Anna Becker, Aarhus | Mineke Bosch, Groningen
Bożena Chołuj, Warschau / Frankfurt an der Oder | Maria Fritsche, Trondheim
Christa Hämmerle, Wien | Gabriella Hauch, Wien
Almut Höfert, Oldenburg | Anelia Kassabova, Sofia
Claudia Kraft, Wien | Ulrike Krampl, Tours
Christina Lutter, Wien | Sandra Maß, Bochum
Claudia Opitz, Basel | Regina Schulte, Berlin
Kristina Schulz, Neuchâtel | Xenia von Tippelskirch, Berlin
Heidrun Zettelbauer, Graz

 

Wissenschaftlicher Beirat von „L’Homme. Z. F. G.“ / Scientific Board of „L’Homme. Z. F. G.“:

Angiolina Arru/Rom, Sofia Boesch-Gajano/Rom, Susanna Burghartz/Basel, Kathleen Canning/Ann Arbor, Jane Caplan/Oxford, Krassimira Daskalova/Sofia, Natalie Zemon Davis/Toronto, Barbara Duden/Hannover, Ayşe Durakbaşa/Istanbul, Ute Frevert/Berlin, Ute Gerhard/Bremen, Angela Groppi/Rom, Francisca de Haan/Budapest, Hanna Hacker/Wien, Karen Hagemann/Chapel Hill, Daniela Hammer-Tugendhat/Wien, Karin Hausen/Berlin, Waltraud Heindl/Wien, Dagmar Herzog/New York, Claudia Honegger/Bern, Isabel Hull/Ithaca, Marion Kaplan/New York, Christiane Klapisch-Zuber/Paris, Gudrun-Axeli Knapp/Hannover, Daniela Koleva/Sofia, Margareth Lanzinger/Wien, Brigitte Mazohl/Innsbruck, Hans Medick/Göttingen, Michael Mitterauer/Wien, Herta Nagl-Docekal/Wien, Kirsti Niskanen/Stockholm, Helga Nowotny/Wien, Karen Offen/Stanford, Michelle Perrot/Paris, Gianna Pomata/Bologna, Helmut Puff/Ann Arbor, Florence Rochefort/Paris, Lyndal Roper/Oxford, Raffaela Sarti/Urbino, Wolfgang Schmale/Wien, Gabriela Signori/Konstanz, Brigitte Studer/Bern, Marja van Tilburg/Groningen, Maria Todorova/Urbana-Champaign, Claudia Ulbrich/Berlin, Kaat Wils/Leuven